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Aktuelles


3. Juni 2021

Pressemitteilung

Orientierungslose Orientierungsdebatte über Suizidhilfe – Analyse, Faktencheck, Kommentar und Ausblick

Der Verein DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben (Sektion Deutschland) e.V. hat die sogenannte «Orientierungsdebatte» vom 21. April 2021 einem Faktencheck unterzogen und die einzelnen Redebeiträge analysiert und kommentiert. Soweit es im Deutschen Bundestag seit 2015 zu Wissens- und Erkenntniszuwachs gekommen ist, konnte dies den Redebeiträgen jedenfalls nicht entnommen werden. Anstatt die Gelegenheit zu einem konstruktiven Austausch zu nutzen, verharrten die Abgeordneten darin, ihre persönlichen Wertevorstellungen anzupreisen. Der Bevölkerungswille wird weiterhin ignoriert, das höchstrichterliche Urteil nicht akzeptiert. (PDF)



12. Mai 2021

Pressemitteilung

Zur Beschlussfassung des Ärztetages am 5. Mai 2021.

DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben (Sektion Deutschland) e.V. begrüßt den längst fälligen Entscheid des Ärztetages, in der Musterberufsordnung das Verbot der Mitwirkung von Ärzten am selbstbestimmten Sterben ihrer Patienten zu streichen. Wir erwarten von den zuständigen Landesärztekammern, die das Suizidhilfeverbot seinerzeit übernommen hatten, dessen unverzügliche Beseitigung. (PDF)



15. April 2021

Pressemitteilung

Die Suizidhilfe generell als potenzielle Straftat zu definieren und sie nur unter sehr engen Bedingungen und für einen schwer leidenden Menschen unerträglich langen Wartefristen zuzulassen, ist unnötig und diskriminierend.

Am 12.03.2021 wurde ein Entwurf eines Gesetzes «zur Neufassung der Strafbarkeit der Hilfe zur Selbsttötung und zur Sicherstellung der freiverantwortlichen Selbsttötungsentscheidung» des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn öffentlich bekannt, der von verantwortlicher Seite aus nicht «Gesetzentwurf» genannt werden soll. Wie eine fachjuristische Analyse zeigt, ist der Gesetzesentwurf verfassungswidrig und untauglich. (PDF)



1. Februar 2021

Pressemitteilung

Gruppenanträge von Katrin Helling-Plahr, Dr. Karl Lauterbach, Dr. Petra Sitte, Swen Schulz und Otto Fricke, sowie von Renate Künast und Katja Keul, für Gesetze zur Regulierung von Suizidhilfe sind verfassungswidrig und untauglich

Beide in der vergangenen Woche vorgestellten Entwürfe von Gruppenanträgen zu einem Bundesgesetz zur Regulierung von Suizidhilfe werden vom Verein «DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben (Sektion Deutschland) e.V.» in Hannover abgelehnt. Sie verletzen das Grundgesetz und können vor dem Bundesverfassungsgericht keinen Bestand haben, so wenig wie der 2015 von einer Mehrheit der CDU/CSU- und von Minderheiten der anderen Fraktionen verabschiedete § 217 des Strafgesetzbuchs, der vom Bundesverfassungsgericht am 26. Februar 2020 als nichtig erklärt worden ist. (PDF)



10. September 2020

Pressemitteilung

Zum Welttag der Suizidprävention am 10. September 2020: Suizidprävention durch Suizidversuchsprävention ergänzen

Seit 2003 wird auf Veranlassung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Internationalen Vereinigung für Suizidprävention (IASP) jeweils der 10.September als «Welttag der Suizidprävention» begangen. Er soll daran erinnern, dass Suizid eines der grössten Gesundheitsprobleme der Menschheit darstellt: jedes Jahr nehmen sich weltweit bis zu etwa 800.000 Menschen das Leben. Das ist, wie die WHO 2014 festhielt, 1 Person alle 40 Sekunden.(PDF)



15. Juni 2020

Pressemitteilung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an Expertise und Erfahrung desinteressiert

DIGNITAS – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben (Sektion Deutschland) e.V. rügt Jens Spahn dafür, dass lediglich Gegner des Menschenrechts auf Selbstbestimmung bezüglich des eigenen Lebensendes zur Abgabe von Vorschlägen für eine Regulierung der Suizidhilfe in Deutschland eingeladen wurden.(PDF)


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